Ponycamp 2017

Bericht von Alicia 

Am letzten Freitag haben wir uns um 15 Uhr mit viel Vorfreude an der Reithalle versammelt. Das Aufbauen der Zelte lief schnell und reibungslos ab. Zum Glück, denn der Tagesplan war straff und so ging es auch fast schon los, die Pferde rein holen um sie zu putzen, satteln und zu trensen. Danach ging es für die erste Gruppe aufs Pferd. Doch es fand kein gewöhnlicher Dressurunterricht statt, – nein, geritten wurde um Hütchen herum, zwischen einen Pfad aus Stangen hindurch und über eine Plastikplane hinweg. Alle drei Gruppen haben diese Aufgabe sehr gut gemeistert.

Gestärkt haben wir uns am Abend mit Hotdogs. Dies war auch nötig, denn danach stand eine Nachtwanderung auf dem Programm. An verschiedenen Stationen haben die Kinder ein Pferdequiz gemeistert, Futter und Bürsten „blind“ ertastet und eine zerstückelte Trense erfolgreich wieder zusammengebaut. Danach sind alle todmüde ins Bett gefallen.

 

Der nächste Tag startete bereits um sieben Uhr. Wir haben lecker gefrühstückt und danach ging es -wie soll es auch anders sein wieder aufs Pferd. Dieses mal ganz klassischer Unterricht. In der Zeit, in der die eine Gruppe geritten ist, haben die anderen Kinder schon damit begonnen, Steckenpferde zu bemalen. Diese sind wirklich toll geworden und man kann sie bestimmt auch schon bald bewundern. Danach ging es auch direkt kreativ weiter, die Steckenpferde mussten trocken, drum haben wir uns einfach ein paar echte Pferde ausgesucht und diese mit Fingerfarbe ein wenig verschönert.

Die Pferde haben die Prozedur sichtlich genossen und nicht nur die Kinder hatten bei der Aktion viel Spaß. Der Parcours von Freitag wurde wieder aufgebaut. Doch da alle diesen am Freitag schon so gut gemeistert haben, ging es dann ohne Sattel aufs Pferd. Danach mussten die Pferde, die bemalt wurden, natürlich noch von der Farbe befreit werden. Dies artete in einer großen Waschaktion aus. Doch da nicht alle Kinder in die Waschbox passen, wurde nebenbei schon ein weiterer Höhepunkt des Wochenendes angeboten. Siggi hat Brutus vor die Kutsche gespannt und dann konnte es auch schon los gehen. Am Abend haben wir zusammen gegrillt, Völkerball gespielt und Stockbrot gebacken. Viel zu schnell war auch schon der zweite Tag vorbei.

Der dritte und somit auch letze Tag begann genauso früh wie der Tag zuvor. Es gab wieder frische Brötchen, Kaffee und Kakao. Danach stürzten sich alle mit voller Eifer auf das Sattelzeug der Schulpferde. Es wurde alles richtig sauber gemacht und danach mit einer ordentlichen Menge an Lederfett eingeschmiert- und schwups die wups, glänzte es auch schon wieder schön.

Danach wurde es auch schon Zeit die Pferde für unser kleines Turnier fertig zu machen, welches wir veranstaltet haben. Die Kinder konnten sich aussuchen ob sie den Parcours bewältigen wollten oder ob sie lieber eine Dressuraufgabe reiten wollten. Kurz darauf waren auch schon die Eltern da und es konnte los gehen. Eine Gruppe von Kindern hat sich zusammengeschlossen und eine Voltigierereinlage auf unserem lieben Holzpferd vorgeführt, die sie über das Wochenende einstudiert und geprobt haben. Danach ging es mit unserem Turnier los, welches einen tollen Abschluss für dieses Wochenende geboten hat. Die Zelte wurden wieder abgebaut und so ging ein tolles und hoffentlich auch lehrreiches Wochenende zu Ende.

Danke für das tolle Wochenende von Monja, Sarina, Julia, Rabea, Anna-Lena und Alicia.